Fernglas tragen und transportieren – so geht es am besten

Wer häufig mit dem Fernglas unterwegs ist, steht vor einem Dilemma: Einerseits gilt es, das wertvolle optische Instrument gut geschützt und sicher zu transportieren, andererseits soll es bei Bedarf aber auch schnell griffbereit sein. Darüber hinaus soll es sich natürlich auch so tragen lassen, dass einseitige oder übermäßige Belastungen und daraus resultierende Probleme wie Nacken-, Rücken- oder Schulterschmerzen möglichst vermieden werden. Immerhin können große und besonders leistungsstarke Ferngläser durchaus mehr als ein Kilogramm wiegen, in einigen Fällen sogar auch mehr als zwei Kilogramm. Daher lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Aufbewahrungs- und Transportmöglichkeiten für Ferngläser und gegebenenfalls die Anschaffung entsprechender Zubehörteile.

Die richtige Tasche für ein Fernglas finden

Die meisten Ferngläser werden bereits zusammen mit einer Tasche geliefert. Doch häufig handelt es sich dabei um nicht besonders hochwertige Exemplare, die dem Glas vergleichsweise wenig Schutz bieten. Sie halten zwar Staub und Schmutz fern, sind aber oft zu dünn und zu weich, um auch Stöße wirksam abfedern zu können. Deshalb empfiehlt sich die Anschaffung einer robusteren Tasche, die meist mit einem Trageriemen, bei kleineren Exemplaren aber auch am Gürtel getragen werden kann. Ideal ist es, wenn die Tasche auch noch ein paar Fächer für Zubehör wie etwa ein paar Reinigungstücher oder einen Optikpinsel besitzt. Eine alternative Möglichkeit kann übrigens auch ein kleiner Kamerarucksack sein. Wer sich die Anschaffung einer Fernglastasche sparen und nur die mitgelieferte Hülle verwenden will, sollte das darin aufbewahrte Glas allerdings auf Reisen am besten zwischen weichen Gegenständen wie Handtüchern oder Wäsche im Rucksack oder im Koffer befördern, damit es ausreichend geschützt ist.

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Ermüdungsarmes Tragen eines Fernglases: Wie funktioniert das am besten?

Wenn das Fernglas beim Wandern, auf einer Safari oder an Bord eines Bootes für Beobachtungen verwendet werden soll, ist es natürlich praktischer, wenn es nicht jedes Mal erst ausgepackt werden muss, sondern möglichst ständig griffbereit ist. Deshalb gehört bei nahezu allen Modellen ein Trageriemen mit zum Lieferumfang. Doch auch hier gilt im Prinzip dasselbe wie für die Taschen: Die Qualität lässt oft zu wünschen übrig, und der Tragekomfort ist es meist nicht zufriedenstellend. Neben einer ausreichenden Länge und Stabilität des Trageriemens sind eine flexible Verstellmöglichkeit und eine breitere, am besten etwas gepolsterte Ausführung im Nackenbereich von Vorteil. Gerade für längere Wanderungen im Gelände ist jedoch ein einfacher Tragegurt oft nicht ausreichend, weil das Fernglas dann vor der Brust herumbaumelt oder gegen die Brust schlägt, wenn man sich intensiver bewegt und es nicht die ganze Zeit mit der Hand festhalten kann. Deshalb empfiehlt sich die Anschaffung eines sogenannten Komfort-Tragegurtes, der meist aus einem kreuzweise über den Rücken beziehungsweise die Schultern geführten System von Riemen oder Bändern besteht, die dann vor der Brust zusammengeführt werden. Dort lässt sich das Fernglas entweder mit Schlaufen oder Karabinerhaken einhängen oder mit einem speziellen Klickverschluss befestigen. So sitzt es während des Gehens oder auch beim Radfahren fest und sicher, kann aber bei Bedarf mit wenigen Handgriffen abgenommen und verwendet werden.

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