Welches Fernglas für Ornithologen?

Für die Beobachtung von Vögeln ist ein dafür gut geeignetes Fernglas gewiss das wichtigste Hilfsmittel, um die Farben des Gefieders, die arttypischen Überaugenstreifen und die Schnabelformen genau erkennen zu können. Dabei spielen auch die Handlichkeit und das Gewicht eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das Gerät sollte überdies bedienungsfreundlich sein, über eine gute Ergonomie verfügen und vor allem eine optische Qualität bieten, die dem Zweck angemessen ist.

Welches Fernglas für Ornithologen?

Für ein gelegentliches Beobachten von Vögeln ist ein Glas mit einer 7x42 Optik völlig ausreichend. Bei 7x50 ist die Lichtsammeleigenschaft etwas verbessert und 8x42 bietet eine etwas bessere Vergrößerung. Wer vornehmlich Vögel beobachten möchte, sollte sich schon für eine Optik mit 10x40 oder 10x50 entscheiden, und wenn die Vögel eher in der Dämmerung aktiv sind, brauchen wir ein möglichst großes Objektiv mit der Kennzahl 8x56.

Wer auf seiner Bergwanderung nicht so viel Gewicht mit sich herumtragen will, nimmt ein kompaktes, faltbares Taschenfernglas 8x25 oder 10x25 mit, da tagsüber in der gleißenden Sonne ein kleiner Objektivdurchmesser ausreicht.

Die Okulare müssen stets auf den individuellen Augenabstand eingestellt werden. Für den Ausgleich einer eventuellen Fehlsichtigkeit gibt es die Dioptrien-Kompensation entweder am Mitteltrieb oder am Okular. Fixieren Sie dazu ein möglichst weit entferntes Objekt, vielleicht eine Kirchturmspitze. Der Brillenträger lässt am besten seine Brille auf. Manchmal ist es dann praktischer, die Okularblenden zu entfernen. Das Anpeilen des Beobachtungsobjektes und die anschließende Scharfstellung erfordert immer ein bisschen Übung.

Empfehlungen - Fernglas für Ornithologen:

Bresser Pirsch ED 8x42

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.