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Ferngläser sind etwas Spannendes: Sie sind klein, kompakt und leisten dennoch Großes! Faszination pur für jede Altersgruppe und immer passend für Hobby, Freizeit oder Beruf! Entdecken Sie bei uns Ihr neues Fernglas:

Welches Fernglas für welchen Zweck?

Wer ein Fernglas kaufen möchte, sieht sich einer kaum zu überblickenden Auswahl gegenüber. Sowohl hinsichtlich der Preisspanne als auch der Bauweise, Qualität und technischen Ausstattung der einzelnen Ferngläser ist das Angebot sehr breit gefächert. Um sich die Kaufentscheidung etwas zu erleichtern, ist es deshalb sinnvoll, zunächst einen Blick auf die unterschiedlichen Arten von Ferngläsern und deren Eignung für einen bestimmten Zweck zu werfen.

Für gelegentliche Beobachtungen unterwegs: Kompaktferngläser mit oder ohne Zoom

Wer auf Reisen oder Wanderungen gelegentlich ein Fernglas benötigt, aber nicht zwingend auf maximale Abbildungsqualität angewiesen ist, sollte sich ein möglichst kompaktes, leichtes Fernglas zulegen. Dieses darf gern auch über eine variabel einstellbare Vergrößerung verfügen und sollte möglichst nicht viel mehr als 300 Gramm wiegen. Die Zoom-Funktion geht zwar meist mit einer geringeren optischen Leistung einher, ist aber hilfreich, wenn zwischendurch einmal eine etwas stärkere Vergrößerung benötigt wird. Im Normalfall empfiehlt sich bei kompakten Ferngläsern nur eine relativ moderate Vergrößerung um das Sechs- bis Achtfache, weil sie nur ein relativ kleines Sehfeld haben und aufgrund ihres geringen Gewichts schwerer ruhig gehalten werden können.

Universalgläser – die hochwertigere Alternative

Eine höhere Bildqualität für unterschiedliche Einsatzzwecke auf Wanderungen und Reisen liefern sogenannte Universalferngläser. Sie eignen sich auch für die eine oder andere Vogel- oder Wildbeobachtung und leisten meist auch in der Dämmerung noch gute Dienste. Die Untergrenze in Bezug auf Vergrößerung und Objektivdurchmesser liegt hier etwa bei 8 x 25, die Obergrenze bei 10 x 44. Ihr Gewicht bewegt sich typischerweise im Bereich von 300 Gramm bis 900 Gramm. Damit können sie zwar deutlich schwerer als sein als Kompaktgläser, überzeugen dafür aber mit spürbar besseren optischen Leistungen. Für professionelle und wissenschaftliche Vogel- oder Wildbeobachtungen dürfen die Gläser nur minimale Farbfehler haben, auch wenn dies mit einer gewissen Gegenlichtempfindlichkeit oder einem schwächeren Kontrast verbunden sein sollte. Zudem ist eine hohe Lichtstärke wichtig, wenn das Fernglas häufig für Beobachtungen bei Nacht und in der Dämmerung – zum Beispiel auf der Jagd – verwendet werden soll. Eine Übersichert unserer Jagdgläser finden Sie hier.

Marinegläser: wasserdicht und auch bei Seegang verwendbar

Für Sportbootkapitäne und Kreuzfahrt-Fans, aber auch für Liebhaber unterschiedlichster Wassersportarten ist ein Marineglas die richtige Wahl. Dabei handelt es sich um ein in der Regel wasserdichtes, zumindest aber gegen Spritzwasser geschütztes Fernglas mit einer relativ geringen Vergrößerung, aber möglichst großen Austrittsblende (meist 7 x 30 oder 7 x 50). Damit lassen sich Objekte auch dann noch einigermaßen gut im Blick behalten, wenn der Untergrund infolge des Wellenganges etwas schwankt oder wenn bereits die Dämmerung hereinbricht. Einige Marinegläser sind mit einem integrierten Kompass und einer besonderen Strichplatte ausgestattet, sodass sich damit einfache Navigationsaufgaben wie Peilungen oder Entfernungsmessungen erledigen lassen. Da mit einem Marineglas um den Hals in der Regel keine größeren Strecken zurückgelegt werden müssen, ist ein etwas größeres Gewicht hier kein Nachteil, sondern erleichtert eher das Ruhighalten.

Ferngläser für astronomische Beobachtungen

Schon mit einem relativ einfachen Fernglas ist am Sternenhimmel Einiges mehr zu sehen als mit bloßem Auge. Dabei sind allerdings die Lichtverhältnisse am jeweiligen Beobachtungsstandort zu berücksichtigen. Auf dem Land oder im Gebirge, wo der Nachthimmel relativ dunkel ist, eignen sich für astronomische Beobachtungen vor allem solche Ferngläser, die auch für Beobachtungen in der Dämmerung konzipiert sind, so zum Beispiel 7x50, 10x50, 8x56 oder 9 x 63. In Städten und Ballungsräumen, wo der Himmel durch künstliche Beleuchtung oft relativ stark aufgehellt wird, kann es jedoch sein, dass diese Ferngläser zu viel Hintergrundlicht mit einfangen und verstärken. Dann wird der Kontrast zwischen Beobachtungsobjekten und Hintergrund schwächer, was die Beobachtung erschwert. Deshalb sollten für astronomische Beobachtungen an diesen Standorten Ferngläser mit kleinerer Austrittspupille verwendet werden (z. B. 8 x 32 oder 10 x 30).